Motorrad Reisefotos  ›  Schweiz / Seealpen 2017

Sustenpass (CH)

Blick von der West­flanke des Sus­ten­passes (2.260 m), kurz hin­ter der Pass­höhe, ins Tal. Der mo­der­ne Pass hat mä­ßige, dafür zügig befahr­bare Stei­gungen und Kehren. Etwas unter­halb der Bild­mitte das Hotel am Stein­gletscher. Von hier führt ein Maut­sträßchen – stellen­weise parallel zu einem Gletscher­bach inklu­sive klei­nem Wasser­fall – in einen Fel­sen­kes­sel, der als Ausgangs­punkt für Wan­de­rungen und Klet­ter­touren oder als wind­stille Sonnen­terasse be­nutzt wird.

Grimsel (CH) →

Blick vom Grimsel Hospiz (rund 2.000 m, heute ein Hotel der sehr ge­ho­be­nen Preis­klasse) nach Nor­den. Im Rahmen der ge­plan­ten er­heb­li­chen Kapa­zi­täts­erhöhung der Stau­seen auf der Grimsel (pro­jek­tier­te Gesamt­kosten: 1 Mrd. CHF) muss ein Teil der Pass­straße ver­legt werden.

Tremola-Straße (alte Südflanke St. Gotthard, CH)  ↓

Die alte, schmale und mit vie­len engen Kehr­en ver­se­he­ne Süd­flanke zum St. Gott­hard-Pass (2.106&nbspm, Tessin) zwischen Airolo und Tr­emola hat ei­nen Be­lag aus Kopf­stein­pflas­ter mit ro­ten Mit­tel­ste­inen. Sie wird mit tra­di­tio­nel­lem Ma­terial aus­gebes­sert und ist meist bis Ende Sep­tem­ber ge­öffnet. Ihre weni­ger be­kann­te Fort­set­zung Rich­tung Hos­pen­tal nörd­lich der Pass­höhe ist die Strato Vecchia (Uri). Rechts im Bild die neue Pass­straße (Bundes­straße 2), weit­ge­hend als Galeria aus­ge­führt. Da­ne­ben gibt es noch den Gott­hard-Straßen­tun­nel (Auto­bahn A2).

Lac de Roselend (F, Seealpen)  ↓

Ein Stau­see, der das frü­here Alm­dorf über­flu­tet. Am Nord­west­ufer, den das Foto zeigt, gibt es ein klei­nes Hotel. Das Foto ent­stand auf dem Weg zum Cor­met de Rose­land (1.967 m, D925), der Beau­fort im Wes­ten (Do­ron-Tal) mit Bourg-Saint-Maurice im Os­ten (Isère-Tal) ver­bin­det.

Col d'Allos (F, Seealpen)  ↓

Le vo­ya­geur et l'au­teur auf dem Col d'Allos (2.250 m). Auf der Nord­flanke gibt es un­weit der Pass­höhe eine Res­tau­ra­tion. In Allos auf der Südf­lanke ist ein Be­such des Lac d'Allos emp­feh­lens­wert, des höchst­ge­le­ge­nen na­tür­li­chen Sees Euro­pas auf 2.230 m mit 54 ha Fläche bei max. 48  m Tiefe. Ein ca. 12 km langes Stich­sträß­chen, je nach Jah­res- und Tages­zeit be­mau­te­tet (moto: 2 €), en­det in ei­nem Park­platz. Von hier aus sind es rund 35 min Fuß­weg, zum Teil auf Schot­ter und Fels vor­bei an mä­ander­för­migen Bach­läufen und klei­nen Wasser­fällen. Tafeln er­klä­ren Land­schaft, Klima, Fauna und Flora. Am See selbst, dessen Ufer kom­plett um­run­det werden kann, gibt es eine be­wirt­schaf­te­te Berg­hütte mit Über­nacht­ungsmö­glich­keit, un­weit da­von eine kleine Ka­pelle. (F)

Das Sträßchen zum Col des Champs (2.087 m), einer alten Postverbindung von 1898 zwischen Allos im Westen (Col d'Allos: 2.250 m) und Saint-Martin-d'Entraunes im Südosten (Col de la Cayolle:  2.326 m). Die Westflanke (D2) ist schmal, reich an engen und aufwärts eher schwierig zu fahrenden Lacets (Kehren) und führt durch einen Wald. Im Osten/Südosten (D78) ist sie gut ausgebaut und bietet freien Blick auf die Bergwelt. Im unteren Bereich hat man zwei Möglichkeiten: weiter auf der landschaftlich schöneren D78 durch Le Mon­nard oder als kürzere Verbindung die Kehren der D278. (F)

Der höchste mit KFZ überfahrbare Straßen-Hochpunkt der Alpen, unweit der italienischen Grenze: 2.802 m. Die tatsächliche Pass­höhe (Durch­bruch) des Col de la Bonette liegt allerdings bei nur 2.715 m. Die Verbindung zwischen Jausiers im Norden sowie dem Isola-Tal im Süden – bis Nizza sind es ca. 100 km – wird mäßig genutzt; das Tal ist aber landschaftlich und fahrerisch  schön.

Eine hufeisenförmige, ca. 2 km lange Zusatzschleife im Süden (C1), mit dem im Bild gezeigten Obelisken geschmückt, sorgt für den etwas künstlichen Rekord als Hochpunkt; der östlich gelegene Col de l'Iseran (2.764 m) ist hingegen der höch­ste mit KFZ überfahrbare, asphal­tierte  Gebirgspass der Alpen.

Am östlichen Ortsausgang von Jausiers gibt es eine Tankstelle mit gutem Res­taurant sowie Fremdenzimmern. Im Isola-Tal existieren in Saint-Étienne-de-Tinèe ein völlig altmodisches "normales" und ein moder­neres Motorrad­hotel (für letzeres der LKW-Ortsumgehung folgen), in Isola immerhin Camping­mög­lichkeiten und im Bergdörfchen Rimplas eine sehr emp­fehlens­werte Hos­tellerie; ansonsten ist das Tal im Sommer und insbesondere in der Neben­saison arm an Unterkunftsmöglichkeiten.

Vom Obelisken an der C1 führt ein Fußpfad zum Point de Vue (Aussichtspunkt) Cime de la Bonette (2.860 m), der einen überwältigenden Rundblick bietet; hier die Sicht nach Norden. Etwas links unterhalb der Bildmitte ist der echte Passdurchbruch, vorne links der Ansatz der hufeisenförmigen Schleife (C1) zu erkennen. (F)

Cime de la Bonette – Blick nach Süden (F)

(wird forgesetzt)

20. Juli 2018

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